Ratgeber für Künstlerbedarf
Keine Angst vor Aquarell. Erste Eindrücke von White Nights Aquarellfarben
Bei meiner naiven Malerei verwende ich am liebsten Acrylfarben, manchmal auch Ölfarben, aber ich habe darüber nachgedacht, wie ich meine naive Kunst mit Aquarellfarben umsetzen könnte. Schließlich habe ich einen Weg gefunden, der mir Spaß macht und viel Freude bereitet.
Ich besitze einige Aquarellsets verschiedener Hersteller. Auch wenn sie sich in vielem ähneln, gibt es doch einige Unterschiede.

Von Maliarskeplatno.sk, wo ich regelmäßig meinen Künstlerbedarf kaufe, habe ich Aquarellfarben der russischen Firma White Nights erhalten, konkret das Landscape-Set – ein Aquarellset in Naturtönen.

Die russische Malschule ist weltberühmt
Und genau das sind auch die Farben, die in St. Petersburg hergestellt werden. Vorab möchte ich betonen, dass meine Meinung nicht dadurch beeinflusst ist, dass ich die Farben geschenkt bekommen habe. Die größte Besonderheit dieser Farben ist ihr wunderschönes Fließverhalten. Wenn man in den feuchten Untergrund malt, entstehen an den Rändern herrlich zarte Muster, wie man auch an den beigefügten Bildern sehen kann.


Beim Mischen entstehen wunderschöne Farbtöne. Die Farben sind auch nach dem Trocknen auf dem Aquarellpapier überdurchschnittlich leuchtend und sehr fein. Vielleicht stört das manche, aber mir kommt es sehr entgegen. Man kann damit hauchdünne, transparente Lasuren auftragen, aber bei Bedarf decken sie auch erstaunlich gut.

Im bereits erwähnten Landschafts-Set ist die Farbauswahl absolut ausreichend. Auf der praktischen ausklappbaren Palette lässt sich alles mischen, was man braucht. Ein kleines technisches Detail hat mich besonders gefreut: Die Palette lässt sich herausnehmen und bequem reinigen, wenn sie zu voll mit Farbe ist.
Ein weiterer Vorteil ist, dass das Set freie Plätze bietet, in die man bei Bedarf fehlende Farbtöne nachkaufen kann, wobei ich glaube, dass das gar nicht nötig ist. Ebenso ist es toll, dass man die Farben, die man am häufigsten verwendet, auch einzeln nachkaufen kann.

Zusammenfassung
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich die Aquarellfarben dieses Herstellers wirklich positiv überrascht haben und ich absolut nichts auszusetzen habe. Für meine Art zu malen erfüllen sie alle Kriterien und ich kann sie nur wärmstens empfehlen.

Wie ich mit Aquarell male
Ich fühle mich zwar nicht berufen, Ihnen Ratschläge zu erteilen, aber ich möchte Ihnen einige Grundsätze nennen, die ich beim Aquarellieren befolge.
Ich verwende Papiere mit unterschiedlicher Körnung, feuchte sie an und klebe sie mit klassischem Malerkrepp auf eine Hartfaserplatte...
Zuerst fertige ich eine Skizze mit dem Bleistift an...
Ich verwende Maskierflüssigkeit, da ich die Flächen nass-in-nass male und die Farben ineinander verlaufen lasse; daher maskiere ich zum Beispiel die Figur und Pflanzendetails ab...
Ich decke die Flächen nass-in-nass ab und beginne mit den hellsten Tönen...
Ich entferne die Maskierung und beginne schrittweise, auf dem trockenen Untergrund Details auszuarbeiten...
Zum Schluss betone ich die Konturen...
Auf das fertige Bild schreibe ich mit Bleistift den Namen und den Titel...

Das war es für heute. Wenn Sie mehr über meine Arbeit erfahren möchten, besuchen Sie die Seite www.insit-art-ekkert.sk.